07.02.2015

Stellungnahme der SVP Zuzwil Züberwangen und Weieren zum Kantonsdiktat "Teilzonenplan Schulwesen"

Der Informationsabend zur Abstimmungsvorlage "Teilzonenplan Schulwesen" in Züberwangen erweckte sichtlich den Eindruck eines Kantonsdiktats:

Ein Kantonswerkhof in Zuzwil ist durchaus vorstellbar - und am richtigen Standort sogar erwünscht, vorausgesetzt es kommt zu gewichtigen Synergien mit der Gemeindeinfrastruktur. Die Kantonstreue führt zur Realitätsverlusten bei den Kantonsvertretern als auch im Gemeinderat, was zu einer überaus deutlich und klaren Abwehrhaltung der Anwesenden des Informationsabends geführt hat.

Der Zuzwiler Steuerzahler und Stimmbürger findet seine Rechte nur in der Eigeninitiative, ohne behördliche Unterstützung. Das Referendum wurde deshalb ergriffen. Umso mehr ist nun zu hoffen, dass der Zuzwiler Stimmbürger am Abstimmungssonntag vom 8. März 2015 mit seiner Stimme an der Urne die Ortsbildgestaltung von unseren Dörfern Zuzwil, Weieren und Züberwangen mitbestimmt, ohne sich einem Kantonsdiktat zu unterwerfen und dabei nüchtern und sachlich in Erwägung zieht, ob die Sicherheit unserer Schulkinder uns als Bürgern am Herzen liegen (ein Werkhof bringt Lastwagenverkehr) sowie die Verschwendung knapper Landreserven, die früher oder später benötigt werden für eine weitere Entwicklung der Schule, gerechtfertigt sind. Nach einen tragischen Unfall der Streckenabschnitt angrenzend zum geplanten Kantonswerkhof sicherheitsmässig aufgerüstet mit einer "60-er " Geschwindigkeitstafel, mit einem Farbstreifen und mit einer Fussgängerinsel ausgestattet. Nun soll sich als "Dreingabe " ein Kantonswerkhof dazu gesellen. Diese Behördenlogik ist nicht nachvollziehbar.

Der Vorstand der SVP Zuzwil ist der Haltung, dass ein Werkhof in die Industriezone gehört und nicht angrenzend an ein Wohnquartier - und schon gar nicht in die Nähe einer Schule. Die SVP Zuzwil, Weieren und Züberwangen, lehnt deshalb die geplante Umzonung klar mit einen "NEIN " ab.

Der Schulratspräsident stellt in Aussicht, dass weiterhin Schüler von Zuzwil nach Züberwangen zu Schule werden gehen. Deshalb, geschätzte Zuzwiler, sind auch Sie für die Sicherheit aller Kinder mitverantwortlich -
und geben bitte den Kindern, dem Einhalt von Verschwendung von Landreserven mit Entwicklungspotential als auch dem Ortsbild zu Liebe, ein wuchtiges NEIN in die Urne.

 


 

 

30.04.2014

Stellungnahme der SVP Zuzwil Züberwangen und Weieren zum "Bericht Umgebungsgestaltung Schulareal"

Grobkosten:

Die Grobkosten von über 10 Mio. Franken (ohne Abbrucharbeiten, Bepflanzungen, Teuerung  und nicht vorhersehbare Kosten) würden bei einer Abschreibungsdauer von 25 Jahren etwa 4 zusätzliche Steuerprozente entsprechen. Werden die Kosten über 25 Jahre aufgeteilt auf durchschnittlich 400 Personen, welche diese Infrastruktur jeden Tag benützen, macht dies für jede Person ca. Fr. 1000.- pro Jahr aus.

 

überdimensionierte Infrastruktur:

Die Auslagerung der Fussballplätze nördlich des Wohn- und Pflegeheims Zuzwil (Parzelle 1245) bringt mehr Nachteile als Vorteile. Die Wege zu den Turnhallen und der Infrastruktur des Schulareals sind zu weit und eine kompakte Nutzung ist nicht möglich. Die Auslagerung hätte darüber hinaus über kurz oder lang auch zur Folge, dass die jetzige Fussballwiese (Parzelle 650) und das südlich gelegene gemeindeeigene Grundstück (Wiesland; Parzelle 2000) ungenutzt und überbaut wird, um einerseits u.a.  Handänderungsgebühren zu generieren und um letztlich die sich leerenden Schulhäuser mit Schulkinder zu füllen. Unter dem Strich würde dies aber in steigenden Kosten bei der Primarschule Zuzwil niederschlagen. Vielmehr sollte die Wiese in ein zweites Fussballfeld ungenutzt werden. Dabei ist der Einbau eines Kunstrasens näher zu prüfen. Die Erhaltung von Grünflächen im Zentrum von Zuzwil hat die grösste Priorität einzunehmen. Eine Umzonung und Überbauung mit Wohnblocks lehnt die SVP Zuzwil ab. Im jetzigen Gemeindewerkhof, welcher nach Realisierung des Kantonsprojektes an der St.Gallerstrasse installiert werden kann, können weitere Toiletten und Garderoberäume mit geringerem Kostenaufwand eingerichtet werden. Eine Hallenerweiterung mit Tribünenplätzen ist abzulehnen, hat die Gemeinde Zuzwil mit der Turnhalle der OS Sproochbrugg eine Nutzungsalternative. Eine massvolle Erweiterung der Garderoben mit einem Aufbau im Zwischentrakt kann ggf. mit dem Bau einer kleinen Galerie kombiniert werden.

Der Pausenhof und Hartplatz sollten zukünftig zu keiner Zeit mehr als Parkplatz genutzt werden. Die Nutzung ist der Schule im Allgemeinen und dem Kindergarten im Speziellen wieder zuzuführen. Im Zusammenhang mit dem Umbau des Herbergmarktes ist die Parkplatzsituation auch mit den gemeindeeigenen Parkplätzen östlich des Fussballfeldes an der Herbergstrasse neu zu planen und zu erstellen. Von Seite der Unterdorfstrasse sind weder Parkplätze noch Parkiermöglichkeiten zu schaffen. Damit könnten auch der Unsitte "der Elterntaxis" entgegengewirkt werden und die Sicherheit für die Kindergärtler und Schüler erhöht werden.

Der Platz hinter der Turnhalle 2 und 3 ist als geteerter Mehrzweckplatz so auszugestalten, damit Festzelte zu Anlässen von Dorffesten aufgestellt werden können.

Mit einer Auslagerung und Regionalisierung der Feuerwehr Zuzwil mit Niederhelfenschwil und Oberbüren (z.B. neben dem Werkhof an der St.Gallerstrasse) ist die Nutzung des jetzigen Feuerwehrgebäudes der Gemeinde zu überführen. Z.B. könnten in der jetzigen Garage der Gemeindesaal und in den übrigen Räumen Sitzungsräume, welche z.B. die Vereine und Ortsparteien nutzen könnten.

Ein Beach-Volleyball-Feld für eine paar wenige Enthusiasten sind ebenso zu hinterfragen, wie die Mitgliederzahlen beim Turnverein und beim Fussballclub, welche aufgrund der Demographie mit sinkenden Mitgliederzahlen zu rechnen hat.

Es stellt sich ganz generell die Frage, ob Zuzwil sich nicht besser in bestehende Infrastrukturen in den Nachbargemeinden einkauft oder zusammenlegt, statt eine sehr teure Infrastruktur, welche nicht von vielen Einwohner genutzt werden wird, zu erstellen.

Ein Wunschkonzert für wenige, finanziert von allen Steuerzahlern der Gemeinde Zuzwil trägt die SVP Zuzwil, Züberwangen und Weieren nicht mit.

Zum Schluss ist generell die Zusammenarbeit mit nur einem und immer dem gleichen Planungsbüro auf fester Mandatsbasis (sei es in der Ortsplanung, in der Verkehrsplanung, im Wettbewerbswesen, usw.,) zu hinterfragen. Umso mehr, als dass jeweils nur eine Variante vorgestellt wird, welche auf die Kosten keine Rücksicht nimmt. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass andere Planungsbüros bessere und vor allem kostengünstigere Varianten entwickeln könnten (z.B. gescheitertes Projekt Hinterdorfstrasse).

 

 

 


 

20.03.2014

Die SVP Zuzwil beantragt an der Bürgerversammlung die Urnenabstimmung


Der Vorstand der SVP Zuzwil und Weieren hat die Parole für die Abstimmung über den Baukredit Hinterdorfstrasse einstimmig gefasst.

Die SVP lehnt die Rückweisung des beantragten Baukredits für die Sanierung und Neugestaltung der Hinterdorfstrasse - ganz im Gegensatz zu der CVP - nicht ab. Zwar kann nur über die vorliegende und nicht über eine zweite, kostengünstigere, Variante abgestimmt werden. Würden auf verkehrsberuhigenden Massnahmen verzichtet, würde die jährliche Belastung während 20 Jahren um Fr. 10 000.00 (total Fr. 200 000.00) sinken. 700 Petitionäre, welche mehrheitlich von CVP-ler angeführt werden, haben aber explizit verkehrsberuhigende Massnahmen gefordert, wobei irritiert, dass die selben CVP-ler an Ihrer Hauptversammlung die Nein-Parole zur Hinterdorfstrasse beschlossen haben.

Die SVP nimmt die Petition "Mehr Verkehrssicherheit" ernst, verlangt aber den Einbezug sämtlicher Stimmbürger, da es sich immerhin um einen Betrag knapp unter der Millionengrenze handelt. Ein Entscheid an der Urne ist wesentlich breiter abgestützt, als ein Entscheid an der Bürgerversammlung, an der offenbar nicht einmal alle Petitionäre teilnehmen.

Die SVP Zuzwil anerkennt, dass im vorliegenden Sanierungsprojekt versucht wird, den 700 Petitionären gerecht zu werden. Der SVP ist allerdings bewusst: Petitionen und Wünsche kosten Geld! Ist ein Eigenkapital von fast 5,5 Mio. Franken vorhanden, entsteht sofort ein "Wunschkonzert". Da aber Zuzwil nicht nur aus 700 Petitionären besteht, sondern über 3300 Stimmbürger hat, wird deshalb die Urnenabstimmung seitens der SVP Zuzwil an der Bürgerversammlung vom 28. März beantragt.


Namens des Vorstands
der SVP Zuzwil, Züberwangen und Weieren

Robert Mozer, Präsident

 

 

 

 


 

 

 

Kommentar zum Bericht

Wohn- und Pflegeheim (WPH) Zuzwil

- «hirondelle» kreiste über allen -

im "Zuzwil aktuell" Nr. 44 / 2010

vom 26.11.2010

 

 

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass das preisgekrönte Projekt "hirondelle" der GfA, Zürich überzeugt.

 

Es ergeben sich aber folgende Feststellungen und es stellen sich folgende Fragen:

 

Bei  fast allen Projekten war die für die Parkierung zur  Verfügung  stehende  Fläche  zu knapp bemessen. Bei der Umsetzung des Siegerprojektes wird deshalb eine kleine Umzonung notwendig.

·        Warum war "die für die Parkierung zur  Verfügung  stehende  Fläche  zu knapp bemessen" ? Und wie sind die Details der "kleinen Umzonung"?

 

Gestützt auf die Wettbewerbseingabe hat ein erfahrener Kostenplaner die approximativen Baukosten für die Erweiterung sowie Sanierung des bestehenden Gebäudes auf etwa neun bis zehn Mio. Franken geschätzt.

·        Wer ist dieser Kostenplaner und wie ist er im Detail auf die Kostenschätzung von etwa neun bis zehn Mio. Franken gekommen?

 

Um die Baukreditvorlage erarbeiten zu können, müssen durch die Architekten und Ingenieure in Zusammenarbeit mit der Baukommission verschiedene Arbeiten erstellt werden (Bereinigung des Bauprojektes, konstruktive Detailstudien, Ausarbeitung statisches System, Entwicklung Energiekonzept, Ausarbeitung des Heizsystems, der sanitären Einrichtungen sowie der elektrischen Installationen, Lingeriekonzept, Ausführungspläne, detaillierte Arbeits- beschriebe, Gestaltung Umgebung, Teilzonenplan, Kostenvoranschlag). Es darf davon ausgegangen werden, dass über den Baukredit frühestens Ende 2011 abgestimmt werden kann.

 

·        Die Baukreditvorlage ist so auszugestalten, dass zu keinem Zeitpunkt Steuergelder für den Betrieb des WPH (sei es als Defizitgarantie, oder sonstige Subvention) eingesetzt werden dürfen. Es geht ja nicht an, dass einheimische Steuerzahler doppelt zur Kasse gebeten werden und damit gegenüber Auswärtigen finanziell benachteiligt werden. Die Tagespauschale ist so auszugestalten, dass das WHP dauerhaft kostendeckend und absolut eigenfinanziert operieren kann.

 

 

 

 


 

 

 Wes Brot ich ess, dess Lied ich sing!

 

Oder anders formuliert: Die Hand die mich füttert, beiss ich nicht. In aller Regel verhält man sich dem Arbeitgeber gegenüber loyal und "haut ihn nicht in die Pfanne", da man ja davon abhängig ist, bei ihm sein Brot zu verdienen. 

 

Das trifft auch für den Präsidenten der FDP des Kantons St. Gallen, Kantonsrat Marc Mächler, zu. Während 6 Jahren (2003-2008) stand er als lic. oec. HSG und Vizedirektor bei der UBS als Leiter der "Public Policy Schweiz" vor. Dieser UBS, welche mit Dutzenden von Milliarden an Steuergeldern vor dem finanziellen Kollaps gerettet werden musste und nun mehrere Milliarden ihres Kapitals bei muslimischen Investoren platziert hat, bzw. platzieren musste. 

 

Der Schweizer Bürger, der heute schon massiv unter der Wirtschaftskrise leidet, steht nicht im Focus des gegnerischen Komitees gegen die Minarette-Initative. Nein, es sind die Milliardengelder der Muslime in unserem Land! Und wenn es um Geld geht, verkaufen FDP-Politiker - als "Überparteiliche" die Schweiz mit samt ihren Bürgern. Somit ist es nicht erstaunlich, dass gegen die Minarett-Initiative geweibelt wird. Und dies morgens im Radio und abends im Fernsehen zur besten Sendezeit!

 

Wie gesagt: Wes Brot ich ess, dess Lied ich sing!

 

21.10.2009

  


 

Budgetrichtlinien gelten auch für die Schule


Im Mitteilungsblatt Nr. 38 vom 16. Oktober 2009 teilt die Gemeindeverwaltung die Richtlinien für das Budget 2010 mit. Da ist unter anderem die Rede von Ausgaben, die jeweils auf ihre Notwendigkeit geprüft werden. Im Interesse einer verantwortungsvollen Finanzpolitik, eines ausgeglichenen Gemeindehaushaltes sowie einer möglichst einheitlichen Budgetierungspraxis habe der Gemeinderat wie in den Vorjahren für die Erarbeitung des Voranschlags 2010 Budgetrichtlinien erlassen. Mit diesen soll erreicht werden, dass in den verschiedenen Kommissionen und Verwaltungsabteilungen eine möglichst einheitliche Budgetierungspraxis angewendet wird. Des Weiteren müsse unbedingt auf einen sparsamen und zweckmässigen Einsatz der finanziellen Mittel geachtet werden. Neue Ausgaben seien auf das Notwendige zu beschränken und bisherige auf deren Notwendigkeit zu überprüfen. Dies gelte für sämtliche Abteilungen und Aufgabenbereiche der Politischen Gemeinde.

Das hat nach Erachtens der SVP Zuzwil im Besonderen auch für den grössten Ausgabeposten unsere Gemeinde, nämlich die Mittel für die Primarschulgemeinde Zuzwil, zu gelten! Ein Achselzucken und der Hinweis auf gebundene Ausgaben lässt die SVP Zuzwil nicht mehr gelten, wenn man weiss, dass die Basisstufe St. Gallen ein immens kostspieliges, aber freiwilliges Projekt bzw. Pilot der Pädagogischen Hochschule St. Gallen und der Erziehungsdirektorenkonferenz Ost (initiiert unter der damaligen Leitung des freisinnigen Erziehungsdirektors Hans-Ulrich Stöckling) ist!

Wenn man sich die letzte Bürgerversammlung nochmals verinnerlicht, dann ist klar, dass nur ein "Status quo ante ", also ein vormaliger Zustand, das heisst die damalige Organisation, die damaligen Klassengrössen wie auch Vollzeitstellen (statt den vielen kosteninstensiven Teilzeitstellen) die Kosten im Zaum halten kann. Der anfangs Jahr von der FDP kreierte Spruch "Bildung statt Beton " muss korrekter Weise lauten: "BildungskostenEXPLOSION statt Beton ". Und das will - ausser ein paar wenigen Anhänger der FDP sowie ein paar wenigen Akteuren der Primarschulorganisation - wirklich kein Zuzwiler Stimmbürger. Umso mehr, als dass bereits Strategien für eine noch massivere Steuerfusserhöhung für die nächste Bürgerversammlung vorbereitet werden. Und ein solches Ansinnen werde die SVP Zuzwil als Ortspartei von Anfang an mit Vehemenz entgegentretten.
 

 16.10.2009

 


 

 

Den Hebel in die falsche Richtung bewegt


Als SVP Vorstands-Mitglied und Teilnehmer an der Bürgerversammlung vom 27. März 2009 in Zuzwil hat mich die Vorgehensweise der CVP, aber vor allem die Vorgehensweise der FDP enttäuscht.

Schon an der Orientierungsversammlung war zu erkennen, dass die beiden Parteien ihren Mut zur öffentlichen Kritik am Ausgabenwachstum des Schulbudgets 2009 verloren haben. Nach dem Säbelrasseln im Vorfeld wäre die Nagelprobe der Tatbeweis gewesen. (Doch Irrtum daran zu glauben)

Stattdessen überstimmten die alte Garde der CVP und der FDP den Rückweisungsantrag der SVP betreffend dem Schulbudget. Das Motto der SVP: "Sagen, was man denkt, und tun, was man sagt " würde auch der CVP und der FDP gut anstehen.

Anstatt den Schulrat in die Schranken der Sparsamkeit zu weisen und damit der Politischen Gemeinde eine Steuerfusserhöhung von 5% zu ersparen, schmettert man das einzig Richtige mit einen Mehrheitsbeschluss ab.

Trotz Ablehnung der Steuerfusserhöhung um 5 % bei der Politischen Gemeinde, kam keine Freude in den Reihen der SVP auf. Im Gegenteil. Der Gemeindepräsident soll nun den Kopf hinhalten, für das was der Schulrat angerichtet hat und den Steuerzahler serviert. Das ist nicht fair. Umso mehr, als dass es die in den beiden Räten stark vertretene FDP mit seiner Anhängerschaft in der Hand hatte, sich dem entgegen zu stellen.

Aber die FDP war so auf die Grundsatzabstimmung betreffend die Einheitsgemeinde fokussiert, dass sie damit heillos überfordert war nicht zu erkennen, dass damit neue Posten geschafft werden (z.B. Schulratspräsidium wird dann halb- oder vollamtlich).

Dass die CVP den Schulrat unterstützt, war zu befürchten, warb doch der Schulratspräsident bei den Gemeindewahlen auf den Flyer mit den Farben der CVP.

Walter Kerschbaumer

 

 

 


 

P R E S S E M I T T E I L U N G

vom 25. März 2009

 

Zum Thema Einheitsgemeinde in Zuzwil

 

Die Partei der Liberalen in Zuzwil forciert die Einheitsgemeinde. Sie beabsichtigen die Vereinigung der Schulgemeinde mit der politischen Gemeinde Zuzwil. Dieses Anliegen zielt gemäss Ihrer kürzlich publizierten Mitteilung nicht auf eine direkte Einsparung der Gemeindekosten. Die Initianten sind dabei der Ansicht, dass damit die laufenden Verhandlungen mit der Oberstufengemeinde Niederhelfenschwil in keiner Weise beeinträchtigen werden soll und ein Weg für jede mögliche Variante einer künftigen Oberstufenlösung offen gehalten werden muss.

 

An der Bürgerversammlung vom 28. März 2007 hat der Gemeindepräsident bereits erklärt, dass mit der Bildung einer Einheitsgemeinde die Frage bezüglich der Oberstufensituation nicht gelöst wird.

 

Der runde Tisch vom 27. November 2007 zwischen den Ortsparteien und den Behörden ergab, dass die Bildung einer "unechten Einheitsgemeinde" kein Programm zur Kostensenkung sei und vor allem, dass die Oberstufenfrage zuerst gelöst werden muss.

 

Von einer Lösung der Oberstufenfrage ist weit und breit nichts in Sicht. Und die Bildung einer "unechten Einheitsgemeinde" erschwert bzw. verunmöglicht die Lösung der Oberstufenfrage mit Niederhelfenschwil oder einer anderen Nachbargemeinde.

 

Die SVP Zuzwil empfiehlt den Stimmbürger an der Bürgerversammlung vom Freitag, 27. März 2009 (um 20:00 Uhr in der Turnhalle Zuzwil) aktiv teilzunehmen und den überstützten Antrag der Liberalen abzuschmettern. Zuerst müssen die Hausaufgaben betreffend die Oberstufenfrage sowie der Umkehrung des Ausgabenwachstums gemacht werden, bevor weitere "Baustellen" eröffnet werden können.

 

 

 


 

 

Vorstand der SVP Zuzwil   (3. März 2009 / 21:32 Uhr)

SVP Zuzwil nimmt nach einstimmigen Beschluss anlässlich der heutigen Vorstandssitzung folgende Haltung zur Finanzierung der Erweiterung des Wohn- und Pflegeheims Lindenbaum ein:

Dass der Gemeinderat sich bereits in 5 Lesungen mit dem Thema auseinandergesetzt hat, zeigt die Ernsthaftigkeit und das an den Tag gelegte Engagement. Als Aussenstehender bleibt aber ein schaler Nachgeschmack. Dann nämlich, wenn nur eine Variante im Ergebnis resultiert. Mindestens eine Alternative an einem anderes Standort, z.B. mitten in Zuzwil - auch wenn diese unbestreitbar viel teurer käme -  würde nämlich aufzeigen, wie gut das vom Gemeinderat im Vernehmlassungsentwurf vom 26. Februar 2009 Projekt ist.

InfoWilPlus berichtete vom Anlass u.a. wie folgt: "… Eine Amortisation über 4 Mio. Franken könne aus dem laufenden Betrieb erarbeitet werden. Der Restbetrag, 2 bis 3 Mio., muss über die Gemeinderechnung finanziert werden und wird nach Hardegger rund 2 Steuerprozente ausmachen…"

Für die SVP Zuzwil, welche das Ausgabenwachstum der Gemeinde Zuzwil immer im Focus hat, kann es nur heissen: Die Finanzierung muss kostenneutral ausgestaltet werden.

Wenn heutzutage die vermehrten Privatanbieter ein Pflegeheim auf privater Basis erstellen, das gewinnbringend betreiben und erst noch Steuern abliefern können, muss es dem Betreiber des Wohn- und Pflegeheim Lindenbaum in Weieren möglich sein, die Erweiterung ohne zusätzliche rund 2 Steuerprozente zu finanzieren. Dies umso mehr, als dass der Boden bereits der Gemeinde gehört und bereits abgeschrieben ist. Die vielen alten Leute, welche sich heute über Spitex mit hohen eigenen Kosten zu Hause pflegen lassen und  Einkommens- und Vermögenssteuern zahlen müssen, würden ganz sicher nicht - und ihre Angehörigen auch nicht - verstehen, dass sie 2 Steuerprozente zusätzlich für das Pflegeheim zahlen sollten. Ein sich steigernder Unmut beim Bürger bis hin zur Ablehnung der Vorlage wäre die Folge. Und das hat dieses Vorhaben nicht verdient.

Vorstand SVP Zuzwil

 

 

 

Am Bürger vorbei

 

Schulraumerweiterung samt Sanierung des Schulhauses Wiesengrund Zuzwil

 

Es ist ein kühner Behördenentscheid, die Schulraumerweiterung samt Sanierung des Schulhauses Wiesengrund in Zuzwil. Nach Erhalt der Abstimmungsunterlagen für die Abstimmung vom 30. November 2008 gab es bezüglich Gutachten und Antrag dieser Vorlage allenthalben ein böses Erwachen, wird man doch gut dreieinhalb Wochen vor der Abstimmung mit einem Kreditbegehren von 3,6 Millionen Franken konfrontiert – um nicht zu sagen: brüskiert.

 

Dem Vorstand der SVP Ortspartei stellten sich nach Erhalt des Stimmmaterials Fragen bezüglich des Investitionsprogramms (auf Seite 75 des Geschäftsberichts 2007) sowie der Kosten (auf Seite 8 des Gutachtens und des Antrags). Betragsmässig klafft hier eine Differenz von gut 50 Prozent. Kommt hinzu, dass diese Vorlage erst nach den Erneuerungswahlen präsentiert und kurz vor der Abstimmung vorgelegt wird. Darüber hinaus verärgert der sehr kurzfristig festgelegte Abstimmungstermin vom 30. November. Wohlverstanden, ohne vorgängige ausführliche und breite Diskussion der interessierten Kreise und der Schulbürger und ohne die hohen Honorare zu rechtfertigen (wie diese berechnet werden und wer diese erhält). Ohne aufzuzeigen wie sich die Entwicklung des Steuerfusses über die nächsten sechs Jahre in der Gemeinde präsentiert. Übermut nach den Schulratswahlen? Fragen über Fragen. Leichtsinn oder Grössenrausch nach den Schulratswahlen.

 

Es ist nicht begreifbar, warum ein so gewaltiges Vorhaben «durchgepeitscht» wird. Dem Zuzwiler Schulbürger 1,1 Millionen zusätzliche Schuldenlast anlasten, einfach so? Ohne Mitwirkung der Zahlenden, nämlich der Schulbürger? Und der Gemeinderat nimmt das kommentarlos hin, als gehe es hier um eine Kollekte zugunsten der Schulbehörde.

 

Es ist leider immer das Gleiche. Man vergisst in guten Zeiten die ewig gültige Wahrheit: «Es ist nichts schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen.» Übermut und Masslosigkeit haben Schuldenlasten zur Folge, die der Schulbürger und Steuerzahler zu tragen hat. Darum werden wir uns von der SVP-Ortspartei gegen den Zeitzwang und gegen die Gängelung wehren. Wie? Indem wir zu dieser übereilten und kostspieligen Vorlage am 30. November mit «Nein» stimmen, und damit den Behörden die Möglichkeit eröffnen, an einem späteren Abstimmungstermin das Versäumte nachzuholen.

 

 

 

 

 


 

 

 

08.01.2008

 


 

 

GUTE STIMMUNG AN DER CHILBI 08 IN ZUZWIL, ABER KINDERFLOHMARKT IM WASSER UNTERGEGANGEN

 

Die SVP Ortspartei hat bereits für die nächste Chilbi für einen Unterstand bei Regen oder Sonne am Flohmarkt gesorgt, und wird diesen den Kinder zur Verfügung stellen.

 

 

 

 

29.03.2009

 

28.08.2008

 

 

 © SVP Ortspartei Zuzwil SG